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Reiseverlauf:
1. Streckenabschnitt
1. Tag: Ankunft in Sevilla oder Jerez de la Frontera.
Bustransfer vom Flughafen in die Innenstadt von Sevilla.
Geführter
deutschsprachiger Stadtrundgang in der Altsadt mit Besuch der
Kathedrale und Giralda, des Real Alcazars, eines Stadtpalastes im
Mudejarstil und weiterer Sehenswürdigkeiten. Am Abend Fahrt in die
Berge, ins 80 km nördlich gelegene ehemalige Kartäuserkloster
„ La Cartuja de Cazalla“
Abendessen und Bezug der individuell eingerichteten Zimmer des Gästehauses. Hier drei Übernachtungen.
2. Tag: Naturpark El Berrocal– Almaden de la Plata 11 km
Mit dem
Bus von Cazalla bis zum Eingang des Naturparks El Berrocal, die
Landschaft bleibt hier nahezu unberührt, da abseits der
Landstraße.
Durch einen
Korkeichenwald, dann durch eine Buschlandschaft, steigt es steil an;
aber die landschaftliche Schönheit entschädigt für die
Anstrengung. Vom heutigen Etappenziel Almaden de la Plata
fährt der Bus zurück zur Unterkunft La Cartuja de Cazalla.
Die
kürzere Etappe des ersten Tages ermöglicht es, am Abend
die Schönheit der Umgebung des Klosters zu genießen, sich in
der weitläufigen Anlage auszuruhen, um dann im alten Speisesaal
das Abendessen einzunehmen.
3. Tag: Almaden de la Plata – El Real de la Jara 16 km
Vorbei an
Gutshöfen und an einer Stierkampfarena führt die Ruta
über eine wenig befahrene Landstraße, die sich über
mehrere Kilometer unter Korkeichen dahinschlängelt, bis Sie den
Ortseingang von El Real de la Jara erreichen. Abends mit dem Bus durch
eine reizvolle Berglandschaft etwa 40 km zurück nach La Cartuja,
wo Sie nochmals innerhalb historischer Mauern übernachten.
4. Tag: El Real de la Jara – Monesterio 20 km.
Im Verlauf
der folgenden Etappe überqueren Sie die Grenze zwischen Andalusien
und der Extremadura. Wer die Einsamkeit liebt, liegt hier
richtig, denn die Ruta zieht sich entlang einer unendlich scheinenden
Hochebene von etwa 300 bis 600 m Höhe. Der Blick schweift in die
Weite, seitlich des Weges Kornfelder, mit Mohnblumen.
Der Bus bringt
Sie am Abend vom Etappenziel Monesterio nach Fuente de Cantos, dem Ziel
des morgigen Tages. Hier zwei Übernachtungen.
5. Tag: Monesterio – Fuente de Cantos 21 km.
Zunächst
führt der Weg durch Steineichenwälder, bald danach
Ginsterbüsche und Weideflächen. Nach einem ersten Anstieg
geht es im Wechsel ab und auf, bis man von einer Anhöhe aus den Ort Fuente de Cantos erkennen kann. Es ist der Geburtsort des bekannten Barockmalers Francisco de Zurbaran, der im 17. Jahrhundert lebte. In der Kirche des ehemaligen Klosters gibt es ein Informationstentrum über sein künstlerisches Schaffen.
6. Tag: Fuente de Cantos – Puebla de Sancho Perez 21 km.
Auf schönen
Feldwegen entlang von wasserreichen Bächen über Brücken
und Stege führt der Weg hier weitgehend geradeaus, was ein
Markenzeichen der Ruta auf diesem Streckenabschnitt darstellt.
Manchmal wünscht man sich, dass endlich eine Biegung für
etwas Abwechslung sorgen möge.
Am Abend geht es mit dem Bus in die nahegelegene Stadt Zafra. Hier eine Übernachtung.
7. Tag: Zafra und Merida
Am
Vormittag lohnt sich ein kleiner Rundgang durch die Altstadt Zafras,
die zu den ältesten und traditionsreichsten Städten der
Extremadura zählt und als „Kleinsevilla“ bezeichnet
wird.
Besonders
sehenswert ist der Alcazar (Palast) mit seinen neun Türmen aus dem
15. Jahrhundert, der heute als Parador (staatliches Hotel) genutzt
wird. Gegen Mittag Weiterfahrt nach Merida, der Hauptstadt der
Extremadura. Vor über 2000 Jahren unter Kaiser Augustus als
westlichste Stadt des Römischen Reichs gegründet wird
sie wegen ihrer römischen Ruinen das spanische Rom
genannt. Geführte Besichtigung des Römischen- und des
Amphitheaters, einer der schönsten römischen Anlagen in
Spanien. Besonders beeindruckt das Nationalmuseum für
Römische Kunst, ein interessanter moderner Museumsbau. Hier
zwei Übernachtungen.
8. Tag: Fahrt Merida nach Aljucen – Alcuescar 17 km.
Die
Strecke führt durch die reizvolle Landschaft des Naturparks
Cornalvo mit alten Kork- und Steineichen, zwischen denen Schaf- und
Rinderherden weiden. Abends zurück nach Merida.
9. Tag: Busfahrt Merida – Caceres.
Deutschsprachige
Führung durch den vollständig erhaltenen ummauerten
mittelalterlichen Stadtkern mit Besichtigung der Kathedrale
und eines ehemaligen Adelspalastes, in dessen Inneren sich eine der
besterhaltenen Zisternen arabischen Ursprungs befindet. Berühmt
aber ist Caceres für die unglaubliche Zahl von Störchen, die
im Frühling von Kirchen- und Palasttürmen klappern. Am
Nachmittag mit dem Bus nach Malpartida de Caceres mit Besuch des
Storchendorfes (Stiftung Europäisches Naturerbe) Am Abend Fahrt
nach Garrovillas am westlichen Ufer des Alcantara-Stausees. Hier zwei
Übernachtungen.
10. Tag: Casar de Caceres – Embalse de Alcantara 17 km.
Am Wegrand
zeigt ein hölzener Wegweiser auf Calzada Romana
(Römerstraße) hin. Auf den, vor fast 2000 Jahren angelegten
Pflastersteinen verläuft die alte Handelsroute der Via de la
Plata. Das heutige Etappenziel ist eine Brücke, die über den
Rio Almonte führt. Mit dem Bus geht es entlang des Alcantara Sees
nach Garrovillas.
11. Tag: Fahrt vom Embalse (See) de Alcantara nach Plasencia.
Kurzer Aufenthalt in Plasencia; Besichtigung der Kathedrale
Auf dem Markt kann man den berühmten Jamon Iberico kaufen.Weiter nach Carcaboso. Dort zwei Übernachtungen.
12. Tag: Carcaboso – Caparra 20 km.
Die Ruta
verläuft vielerorts auf den sog. Cañadas, Viehpfade
für die Schafherden auf ihrem Weidewechsel zwischen Sommer- und
Winterweiden. Auf dem Weg nach Caparra läuft man noch heute auf
einer der breiten Cañadas. Ein Denkmal aus der Römerzeit
ist der beeindruckende römische Bogen von Caparra. Am Abend
zurück nach Carcaboso.
13. Tag: Fahrt von Carcaboso nach Fuenteroble de Salvatierra – Calzadilla de Mendigos 22km.
Wanderung über den Pico Dueña bis zur Finca „Calzadilla“
Gegen Abend mit dem Bus nach Salamanca.
Hier zwei Übernachtungen.
14. Tag: Der
Vormittag steht ganz im Zeichen der Erkundung des historischen
Salamancas, das direkt an der Via de la Plata liegt. Auf einem
geführten Stadtrundgang kann die berühmte Universität,
die alte romanische und die neuere Kathedrale, die monumentale
Römerbrücke und vieles mehr besichtigt werden.
Den Nachmittag
verbringt man vorzugsweise auf Spaniens schönstem Plaza Mayor im
Herzen der Stadt. Wer möchte, kann sich hier von einem der
zahlreichen Schuhputzer den Staub von der Via de la Plata abwischen
lassen, oder in einem der vielen Cafes einen letzten Cafe con
leche nehmen.
Am Abend ist die Plaza voller Menschen und manchmal wird getanzt.
15. Tag: Busfahrt von Salamanca zum Flughafen nach Madrid und Rückflug nach Deutschland.
2. Streckenabschnitt
1. Tag: Ankunft auf dem Flughafen in Madrid, Busfahrt von Madrid nach Salamanca.
Hier zwei Übernachtungen.
2. Tag: Am Vormittag
deutschsprachige Führung durch die Altstadt und Besichtigung
historischer Stätten. Der Nachmittag steht zur freien
Verfügung.
3. Tag: Mit dem Bus von Salamanca nach El Cubo de la Tierra del Vino – San Marcial 22 km.
Der Weg
führt endlos geradeaus, links und rechts Getreidefelder so weit
das Auge reicht. Am Abend geht es mit dem Bus weiter ins nahe
Zamora, wo uns eine Unterkunft im Gästehaus eines Klosters
erwartet. Hier zwei Übernachtungen
4. Tag: Nach
einem kurzen Stadtrundgang in Zamora, Weiterfahrt nach Granja de
Moruella. Hier zweigen Sie nach Westen ab und gehen fortan auf dem
Mozarabischen Jakobsweg weiter.
Granja de Moruella – Tabara 27 km.
Am Abend mit dem Bus zurück nach Zamora.
5. Tag: Busfahrt von Zamora nach Pueblo de Sanabria.
Unterwegs
kurze Unterbrechungen an landschaftlich reizvollen Punkten. Besonders
sehenswert die Burg von Sanabria aus dem 15. Jh. Der Wehrturm kann
bestiegen werden, ebenso können die Mauern begangen werden. Hier
zwei Übernachtungen.
6. Tag: Die Busfahrt führt auf der Nationalstraße zurück bis nach
Camarzana de Tera – Rionegro del Puente 22 km.
Abends Bustransfer nach Sanabria.
7. Tag: A Gudina – Campobecerros 21 km.
Da hier der Jakobsweg über weite Strecken parallel zur Nationalstraße verläuft, müssen immer wieder Abschnitte übersprungen, oder Abkürzungen genommen werden. Am Abend mit dem Bus nach Ourense. Hier drei Übernachtungen.
8. Tag: Transfer nach Laza – Villar de Barrio 20 km.
Hier in
Galicien trifft man viel mehr auf Symbole, die den Jakobsweg
charakterisieren, wie z.B. typische Wegmarkierungen mit Pfeilen, Eine
Bar, deren Wände mit Jakobsmuscheln dekoriert sind. Dorfbewohner am Weg. Abends nach Ourense
9. Tag: Ourense - Cea 21 km.
Wenn Sie an diesem
Morgen zu Fuß Ourense verlassen, so überqueren Sie den Fluss
Miño über eine der monumentalsten römischen
Brücken in Galicien aus dem 13. Jh.
Die einfachen
Herbergen, Refugios genannt, die nun viel zahlreicher entlang des
Jakobswegs zu finden sind, zeigen eine herbe Schönheit an
Bauweise, oft sind es massive Granitgebäude verbunden mit einem
Horreo (Getreidespeicher). Es wird deutlich dass sich der Weg dem Ziel
nähert. Der letzte Abend in Ourense sollte genutzt werden, die
absolut sehenswerte Kathedrale aus dem 12 Jh. mit ihrem reich an
Figuren geschmückten Hauptportal im Innern zu besichtigen.
10. Tag: Cea – Kloster Oseira – Castro Dozon 20 km.
Der Weg dieser
Tagesetappe ist zwar etwas mühsam, da einige Steigungen auf den
Jakobswanderer warten, jedoch wird man durch die Schönheiten des
Weges und das großartige, abgeschieden in den Bergen liegende,
Zisterzienserkloster aus dem 12. Jh. reichlich entlohnt. Abends
fährt der Bus nach Lalin zur nächsten Unterkunft. Hier zwei
Übernachtungen
11. Tag: Mit dem Bus nach Castro Dozon - Lalin 20 km.
12. Tag: Ponte Ulla - Santiago de Compostela. 22 km.
Auf der
letzten Etappe nach Santiago hat man das Ziel nun fest vor Augen. Die
letzten 900 m gehen Sie auf der malerischen alten Straße, dem
alten königlichen Weg, Camino Real hinauf in die Stadt. Von hier
sehen Sie zum ersten Mal die Kathedrale von Santiago, die in ihrem
monumentalen Ausmaß zu den bedeutenden barocken
Baudenkmälern Europas zählt.
In Santiago drei Übernachtungen.
13. Tag: Ganztägiger Aufenthalt in Santiago.
In einem der
Pilgerbüros erhalten Sie die wohlverdiente Pilgerurkunde, die sog.
Compostela, nach Vorlage des Pilgerausweises. Sie erhält jeder,
der mindestens 100 km zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferde auf
dem Jakobsweg zurückgelegt hat. Geführter Stadtrundgang in
der Innenstadt.
14. Tag: Busfahrt an die Costa da Morte nach Finisterre an der westlichen Atlantikküste.
Für Jakobswanderer ist es fast ein Muss, Finisterre zu besuchen.
Vom Leuchtturm aus schaut man auf die Weite des Atlantiks, und glaubte
im alten Europa, hier wäre das Ende der Welt.
Zeit für einen ausgiebigen Strandspaziergang am Meer.
Letzte Übernachtung in Santiago de Compostela.
15. Tag: Rückflug nach Deutschland
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