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Unsere Reisen
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Impressionen
Termine:
24.04. - 01.05.2010
30.10. - 07.11.2010
Teilnehmer:
10 - 15 Personen
Preis:
1.240,00 Euro
EZ-Zuschlag:
130,00 Euro
Anmeldeschluss:
Ende Februar 2010
Ende Juni 2010
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Wo der Gänsegeier seine Kreise zieht
Durch den grünen Norden der Extremadura ins Vogelparadies Nationalpark Monfragüe
Eine naturkundliche Studienreise mit ornithologischem Schwerpunkt in den Westen Spaniens
Unterwegs mit den Vogelkundlern Dipl. Forstwirt Franz Klingler / M.Sc. Geograph Martin Salcher
In den weiten kaum besiedelten
Steppengebieten, uralten, knorrigen Stein- und Korkeichen - Dehesas und
den schroff aus den Ebenen aufragenden Sierras, hat sich eine für
Europa einzigartige Fauna und Flora erhalten. Neben Wolf, Ginsterkatze,
Fischotter und dem sehr seltenen Pardelluchs, ist es die Vogelwelt, die
den Naturbeobachter in ihren Bann zieht. Nirgends in Europa sind
Greifvögel, wie Mönchsgeier und Spanischer Kaiseradler, oder
Steppenvögel, wie Groß- und Zwergtrappe zahlreicher und
daher besser zu beobachten als dort.
Insbesondere
im Parque Nacional de Monfrague brüten Gänse-,Mönchs-
und Schmutzgeier in großer Dichte. Der Spanische Kaiseradler, der
seltenste Adler Europas mit einem Gesamtbrutstand von ca. 230 Paaren,
brütet mit einigen Paaren hier und in den alten Dehesas, ebenso
wie Stein-, Habichts-, Schlangen- und Zwergadler, die mit großer
Wahrscheinlichkeit beobachtet werden können. In den
Felswänden, in denen die Gänsegeier ihre Horste anlegen,
nisten Uhu und Schwarzstorch und lassen sich bei der Aufzucht ihrer
Jungen beobachten. Wegen der weiten Landschaft und den bis zum Horizont
reichenden von Solitäreichen bestandenen Huteweiden, der
“dehesas“, wird dieser Teil Europas oft mit den Savannen
Afrikas verglichen. In den dehesas weiden alte Haustierrassen wie
Pferde, Schafe (Merinoschafe), Iberische Schweine, weiße Rinder
der Rasse „blanca cacerena“ und die halbwilden schwarzen
Stiere, die dort für die corrida, den spanischen Stierkampf
gezüchtet werden.
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Leistungen:
• 8 Tage Bustransfers und Busfahrten
• 7 Übernachtungen im DZ – Halbpension in ländlichen Hotels.
• Deutschsprachige Stadtführung in Caceres
• Qualifizierter deutscher Reiseleiter und Vogelkundler •Reisepreissicherungs-schein
Nicht eingeschlossen:
• Hin- und Rückflug
• Reiseversicherung
RundumSorglos-Paket
Wir empfehlen den Abschluss einer Reiseversicherung mit Rundumsorglospaket. Information auf Nachfrage.
Der Freiwillige
Atmosfairbeitrag beträgt 23,00 Euro
Reiseanmeldung:
als PDF herunterladen
Änderungen vorbehalten
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Reiseverlauf:
1. Tag: Ankunft auf dem Flughafen in Madrid, Bustransfer zu unserem Hotel in der Umgebung des Nationalparks Monfrague.
2. Tag: Fahrt
in den Parque National de Monfrague, Stopp am Salto de Gitano mit
spektakulären Beobachtungsmöglichkeiten der
Gänsegeierkolonie in der gegenüberliegenden Felswand. Hier
können zudem Schwarzstörche, Blaumerle, Rötelschwalbe
und Zippammer beobachtet werden.
Besuch des Info- Zentrums der Nationalparkverwaltung in Villareal de
San Carlos. Mittagspause. Fahrt zur Brücke über den Tajo. An
der Brücke gibt es eine riesige Mehlschwalbenkolonie; von der
Brücke aus besteht die Chance, die in Spanien vorkommenden
Schwalbenarten und mehrere Seglerarten (evtl. Kaffernsegler) beobachten
zu können.
Wanderung durch einen artenreichen mediterranen Hartlaubwald und kurzer
Aufstieg zum Castillo Santuario. Von dort besteht die Möglichkeit,
Alpenkrähe und Trauersteinschmätzer zu sehen. Sonnenuntergang
auf dem Castillo und Rückkehr zum Hotel.
3. Tag: Fahrt
durch die dehesas Richtung Monroy, Stopps entlang der Landstrasse,
Beobachtung von Steinadler, Spanischem Kaiseradler, Blauracke und
Gleitaar. Mittagspause.
Geführter Stadtrundgang in der mittelalterlichen Stadt Caceres,
die seit 1986 zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Rückfahrt und
Stopp in der offenen Steppe , den „Llanos de Caceres“, hier
können Groß- und Zwergtrappe, Spieß- und Sandflughuhn,
Triele und diverse Lerchenarten beobachtet werden. Rückfahrt nach
Sonnenuntergang ins Hotel – Steinkauzbeobachtung inclusive.
Nachtexkursion rund ums Hotel mit Beobachtung von Mittelmeer-
Laubfrosch, Kreuzkröte, Spanischem Wasserfrosch, Marmor- und
Rippenmolch.
4. Tag: Früher
Aufbruch zum Stausee Embalse de Caceres, je nach Wetter kommen hier
große Scharen an Flughühnern eingeflogen, im weiten
Ödland um den Stausee lassen sich Steppenvögel und Weihen
beobachten. Das Reservoir bietet Flussregenpfeifer, Stelzenläufer
und Rotflügel- Brachschwalben Lebensraum. Zu den Zugzeiten rasten
hier verschiedene Limikolenarten. Fahrt nach Malpartida de Caceres, von
der Stiftung Europäisches Naturerbe als Storchendorf
ausgezeichnet. Weißstorchkolonien auf Gebäuden, Brutmasten,
Bäumen und Felsen. Mittagspause.Wanderung durch das
Naturschutzgebiet „ Los Barruecos. Rückfahrt über
Talavan, Stopp am Stausee Embalse de Talavan; hier können
Nachtreiher und mit etwas Glück Fischotter beobachtet werden.
5. Tag: Fahrt
nach Trujillo. Unterwegs Stopps zur Beobachtung von Blauelster,
Häherkuckuck und allerlei Greifvögel. Blick auf
Rötelfalkenkolonie. Besichtigung des geschichtsträchtigen
Städtchens Trujillo. Rückfahrt über die landschaftlich
reizvolle „Puerto de Miravete“ und Stopp im Dörfchen
Jaraicejo.
6. Tag: Fahrt
in den Nationalpark Monfrague, Stopp an der Portilla de Tietar. Hier
beste Beobachtungsmöglichkeiten von Geiern und Adlern; gute Chance
auf Habichts- und Kaiseradler Mittagspause und Einkehr auf der Terrasse
des Restaurante Camping Monfrague.
Weiterfahrt über Plasencia in die urige „Dehesa de
Caparra“ mit Halt an der „Laguna Fresnedillas“. Hier
können verschiedene Reiher, Wat- und Wasservögel beobachtet
werden. Es ist die Landschaft mit den uralten knorrigen Kork- und
Steineichen – beste Bedingungen für Steinkauz und Wiedehopf-
die hier den besonderen Reiz ausmacht. Die nächsten zwei Tage
übernachten wir in einem rustikalen Landhaus nahe Plasencia in
Cabezabellosa
7. Tag: Fahrt
über das Jertetal nach Plasencia. Besichtigung der dortigen
Kathedrale. Weiterfahrt am Fuße der Sierra de Gredos
zum Monasterio de Yuste, im Tal La Vera. Besichtigung des letzten
Domizils Kaiser Karl V. Überquerung der Sierra über ca. 2000
m hohe Passstrassen. Auf der Rückfahrt kurzer Stopp am Jertefluss
8. Tag: Fahrt
nach Osten bis zum Stausee „Embalse de Arrocampo“ ein als
Biosphärenreservat ausgezeichnetes Feuchtgebiet mit großen
Riedflächen. Hier kann man das Purpurhuhn, verschiedene Reiher,
Zwergdommel, Rohrschwirrl und Beutelmeise hören und ggf. auch
sehen. In der Umgebung brüten Blauracke und Gleitaar. An der
Dorfkirche lassen sich Rötelfalke, Einfarbstar und Dohlen aus
nächster Nähe beobachten. Letzte Übernachtung im La
Vera-Tal
9. Tag: Rückfahrt zum Flughafen in Madrid.
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Für Fragen und Reservierungen erreichen Sie uns unter der Telefonnummer 07331/43532.
Impressum | Copyright © 2005 Südwärtsreisen, letzte Aktualisierung: 3. Dezember 2009 |
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