|
Reiseverlauf:
1. Tag: Ankunft
auf dem Flughafen Sevilla. Mit dem Bus zum Landhotel am Rand des
Nationalparks. Hier bleiben wir für fünf Tage. Erster
Erkundungsgang zur Lagune von El Rocio.
2. Tag. Im
Info-Zentrum El Acebuche , erste Informationen zur Geschichte und den
Ökosystemen des Nationalparks. Auf einem Rundwanderweg durch
Kiefernwälder zu den Sümpfen der Laguna de los Bajaros.
Beobachtung von Reihern, Wat- und Wasservögeln
aller Art.
3. Tag: Am
Vormittag, eine organisierte Fahrt mit dem Landrover ins Innere des
Schutzgebiets (ca. 4 Std.). Am Nachmittag im Parque Natural in Richtung
Villamanrique de la Condesa. Mit viel Glück wechselt in der
Dämmerung ein Pardelluchs, das seltenste Raubtier Europas, die
wenig befahrene Straße.
4. Tag: Am
Vormittag von Matalascansas aus eine Bootsfahrt im Guadalquivirdelta
aufwärts in den Nationalpark, der sich zu beiden Seiten des Ufers
erstreckt. Am Nachmittag von Sanlucar de Barrameda aus einen Abstecher
in die Marismas und entlang des Guadalquivir zur Laguna de Terelo.
Beobachtung von Weißkopfruderente, Rollenreiher, Schwarzstorch,
Löffler und Zwergadler. Gegen Abend Besuch der Hafenstadt Cadiz
mit ihrer über 2000 jährigen Geschichte.
5. Tag: Von
unserem Standort El Rocio geht es heute nordwestlich Richtung Huelva,
wo wir ein weiteres Delta des Rio Odiel und Rio Tinto aufsuchen. In den
dortigen Salzwiesen, den Marismas de Odiel, die ebenfalls unter Schutz
stehen, kann man sehr schön Wat- und Wasservögel, aber auch
Hunderte von Flamingos beobachten. Eine ornithologische Rarität
der Region sind die Kammblässhühner.
6. Tag: Heute
verlassen wir El Rocio und die Donana, um mit dem Bus unser zweites
Reiseziel, den ca. 150 km südöstlich gelegenen Parque Natural
Sierra de Grazalema anzusteuern. Die Strassen führen hier in
weitem Bogen um das immense Gebiet des Donana herum, sodass sich auf
unserer Fahrt ein Abstecher nach Sevilla, der Stadt am Guadalquivir
anbietet.
Auf
einem geführten Stadtrundgang durch die Altstadt besichtigen wir
die Kathedrale Santa Maria de la Sede, eine der größten
Kathedralen Europas, die Giralda (Glockenturm), das Wahrzeichen
Sevillas und natürlich den Real Alcazar, einen der prachtvollsten
Paläste im Mudejarstil und die Alcazar-Gärten.
Gegen
Abend erreichen wir das idyllische Bergdorf Grazalema, eines der
reizvollen pueblos blancos dieser Gegend. Es liegt in rund 800 m
Höhe von Berggipfeln umgeben. Hier beziehen wir unser zweites
Domizil für die weiteren drei Nächte.
7. Tag: Wanderungen
und Vogelbeobachtung im Parque Natural Sierra de Grazalema, in einer
beeindruckenden Bergwelt. Hier können mit großer
Wahrscheinlichkeit Stein- und Habichtsadler, Gänse- und
Mönchsgeier, Ringdrossel und Alpenkrähe beobachtet werden. Im
Gebiet findet sich auch der seltene Iberische Steinbock.
8. Tag: Wir
setzen unsere Vogelbeobachtung im Naturpark fort. Gegen Abend gibt es
eine Busfahrt ins benachbarte Ronda, das als eines der
geschichtsträchtigsten und schönsten der weißen
Dörfer Andalusiens gilt.
9. Tag: Wir verlassen früh die Bergregion Sierra de Grazalema und fahren zurück nach Sevilla zum Flughafen.
zurück zur Übersicht
|