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Unsere Reisen
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Impressionen
Termin:
09.10. - 17.10.2010
Teilnehmer:
10 - 15 Personen
Preis:
1.290,00 Euro
EZ-Zuschlag:
160,00 Euro
Anmeldeschluss:
Ende Juni 2010
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Naturparadies am Cabo de Gata und in der Sierra de Cazorla
Durch Halbwüste und weite Steppen bis in die Gebirge Ostandalusiens.
Eine naturkundliche Studienreise mit ornithologischem Schwerpunkt in den Osten Andalusiens
Unterwegs mit den Vogelkundlern M.Sc. Geograph Martin Salcher / Dipl. Forstwirt Franz Klingler
Im äußersten Südosten der Iberischen Halbinsel, in der Region Almeria, prägen aufgrund des heißen Klimas, karge Halb- und Felswüsten die Landschaft. Im Naturpark „Cabo de Gata-Nijar“ befinden sich auf engstem Raum die unterschiedlichsten Lebensräume. Die Berge der Sierra del Cabo, deren Spitze das eigentliche Kap bildet, sind aus vulkanischem Gestein unterschiedlichster Farbe. An der schroffen Steilküste umspült weiße Gischt die mattschwarzen Basaltsäulen. In idyllisch gelegenen Buchten den „calas“ finden sich Fischerdörfchen mit weißgetünchten Häusern. Am Grunde tief eingeschnittener Schluchten, den „barrancos“ laden einsame Kiesel- und Sandstrände nicht nur zum Sonnenbad ein.
Der wohl schönste Strand der Gegend der „Playa de Monsul“ mit seinen großen Wanderdünen und bizarren Basaltkliffs und die scheinbar Leben verneinende Felswüste im Hinterland, boten Filmproduktionen wie „Lawrence von Arabien oder Sergio Leones „Spiel mir das Lied vom Tod“ eine authentische Kulisse.
Aufgrund der geringen Niederschläge und der extremen Temperaturen, hat sich hier eine Flora und Fauna entwickelt, die an die Wüstengebiete Nordafrikas erinnert. Einzigartig ist die, aus „palmitos“ Zwergpalmen, Zistrosen, Zickzackstrauch und Mastix bestehende „Matorall“. Die Halbwüsten des Cabo de Gata sind Lebensraum von Trauersteinschmätzer, Dupont-, Stummellerche und Wüstengimpel. Im Park brüten 2-3 Paare Habichtsadler, die sich von Rothühnern und den häufig vorkommenden Perleidechsen ernähren. Unter den Reptilien finden sich der europäische Fransenfinger, einem Spezialisten für Sanddünen, zwei Arten von Geckos und die endemische Stülpnasenotter. An der Südwestküste finden sich Salinen, die teils noch zur Salzgewinnung verwendet werden. Zur Zugzeit beobachtet man vor allem Flamingos.
An den nur temporär Süßwasser führenden „Wadis“ /Trockentäler kommen Rallenreiher, Rotflügel-Brachschwalbe und Weißkopfruderente vor. Die Steppengebiete der Hoya de Guadix und der Hochebene von Baza, haben durch ihre Erosionsformen, den „calares“ genannten Trockentälern, einen landschaftlichen Reiz. Hier können Steppenvögel wie Zwergtrappe, Sand- und Spießflughuhn oder Kalanderlerche beobachtet werden. In den grünen, da regenreichen Bergen der Sierra de Cazorla und Segura leben seit 2006 wieder Bartgeier. Die Cazorla mit ihren höchsten Gipfeln um 1800 Meter, ist das Quellgebiet des Rio Guadalquivir. In schroffen Felswänden der Schluchten brüten vereinzelt Schmutzgeier und die allgegenwärtigen Gänsegeier. Auch der seltene Mönchsgeier wird in der Cazorla gesichtet. In den Hochebenen und vor allem auf den Pässen findet man subalpine und alpine Fauna und Flora vor. Hier kommen Zitronengirlitz, Ringdrossel, Steinrötel und Alpenbraunelle vor. Die Sierras sind bekannt durch ihren Wildreichtum. Dam- und Rotwild, Mufflon und der wieder häufig anzutreffende Iberische Steinbock können dort beobachtet werden.
Die Wälder werden durch Schwarzkiefer, Kermes-, Stein- und Portugiesiche Eiche aufgebaut. Eine Besonderheit stellen die Haine aus Phönizischem Wacholder dar. In den Tieflagen finden sich Vertreter der typischen mediterranen Hartlaubwälder mit Zistrosen, Terpentinpistazie und breitblättriger Steinlinde. Das endemische Cazorlaveilchen und die verschiedenen Narzissenarten blühen ab Mitte April bzw. nach einsetzender Schneeschmelze auf.
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Leistungen:
• 9 Tage Busfahrten und Transfers
• 8 Übernachtungen / DZ / Halbpension in ländlichen Hotels
• Qualifizierter Reiseleiter und Vogelkundler
• Reisepreissicherungs-
schein
Nicht eingeschlossen:
Hin- und Rückflug
Reiseversicherung
RundumSorglos-Paket
Wir empfehlen den Abschluss einer Reiseversicherung mit Rundumsorglospaket. Information auf Nachfrage.
Wir empfehlen den freiwilligen atmosfair-Beitrag in Höhe von 23,00 € als Ausgleich für die Umweltbelastung durch den Flugverkehr.
Reiseanmeldung:
als PDF herunterladen
Änderungen vorbehalten
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Reiseverlauf:
1. Tag: Ankunft auf dem Flughafen in Malaga. Fahrt entlang der Costa del Sol in den Südosten Andalusiens über Almeria. Auf dem Weg dorthin liegt südlich Roquetas de Mar ein Gebiet, in dem die sehr seltene Marmelente beobachtet werden kann. Es geht durch die Küstenebene Hoya Altica in den Naturpark Cabo de Gata - Nijar an den Playa de las Almoladeras. Ankunft im Hotel nahe des Ortes El Cabo de Gata.
2. Tag: Spaziergang über den „Playa del Charco“ (Seeschwalben) und die „Rambla de Morales“ (Weißkopfruderente) zum Besucherzentrum „Las Almoladeras“. Mittagspause, anschließend Wanderung oder Busfahrt zum gleichnamigen Aussichtspunkt. Mit viel Glück Beobachtung von Maurensteinschmätzer, Stummel- und Dupontlerche. Abendexkursion in die Agrarsteppe „Los Huertos“ mit Beobachtung von Triel und Rothalsziegenmelker; zurück zur Unterkunft in El Cabo de Gata.
3. Tag: Frühmorgenexkursion zum Tamariskenwald an der „Rambla de Morales“, hier Grasmücken, Spötter, Hecken- und Seidensänger. Nach dem Frühstück Fahrt über las Salinas zum „Cabo de Gata“. Spaziergang zum «Cerro de la Vela Blanca», hier Sturmtaucher, Korallenmöwe, Eleonorenfalke. Mittagspause mit Blick auf die wilde Steilküste des „Cabo de Gata“. Entlang der Küstenstrasse bestehen gute Chancen Wüstengimpel und Trauersteinschmätzer zu beobachten. Rückfahrt mit Halt im malerischen Las Salinas und Spaziergang entlang der Salinen zu den Beobachtungshütten. Hier können wir im Spätnachmittagslicht Flamingos, Stelzenläufer, Reiher und viel Wat- und Wasservögel beobachten. Zur Unterkunft in El Cabo de Gata.
4. Tag: Über El Pozo fahren wir nach Presillas Bajas, Spaziergang in die Sierra Cabo de Gata mit Abstecher in die „Caldera de Majanda Redonda“ zum herrlich gelegenen „Barranco de la Paniza“ (Habichtsadler, Blaumerle, Wüstengimpel). Mittagessen und siesta in La Isleta de Moro. Rückfahrt und Abendspaziergang zum „Torre Vigia de Cala Higuera“. Letzte Übernachtung in El Cabo de Gata.
5. Tag: Am frühen Morgen fahren wir zum „Playa de Monsul“ (Heckensämger, Provencegrasmücke). Spaziergang zum „Morron de los Genoveses“; hier besteht bei guten Bedingungen die Chance Seevögel zu beobachten ( Balearen- , Gelbschnabelsturmtaucher). Strandspaziergang über den „Playa de los Genoveses“. Fahrt nach Almeria, in eine, vom Architektonischen her ausgesprochen maurisch geprägte Küstenstadt. Besichtigung der Altstadt mit seiner auf einem Hügel thronenden Maurenburg der Alcazaba. Weiterfahrt (ca. 2 Std.) nach Lacalahorra. Abendexkursion in die Steppe mit Beobachtung von Sand- und Spießflughühnern, Kalanderlerche, Zwergtrappe. Neue Unterkunft in Lacalahorra.
6. Tag: Nach dem Frühstück spazieren wir zur Burg.Von dort genießen wir den guten Ausblick auf die Berge der Sierra Nevada und die Ebenen um Guadix und natürlich auf die zahlreichen Rötelfalken. Mittagessen und Besichtigung der Altstadt der alten Höhlenstadt Guadix. Noch heute sollen von den ca. 20 000 Einwohnern noch rund 9000 in den Höhlen des „Barrio de Cuevas“ leben. Wie es sich dort lebt, zeigt das Höhlenmuseum im Ort. Weiterfahrt über Gor durch die Erosionslandschaft der Hochebene von Guadix. Halt an der „Embalse de Negretin“ – über die „Puerta de Tiscar“ (Alpenkrähe, Gänsegeier) und Quesada erreichen wir Cazorla. Abendessen und Unterkunft in La Iruela.
7. Tag: Über Burunchel erreichen wir den Pass „Puerto de las Palomas“ – Halt am Aussichtspunkt „Mirador del Valle“ mit Blick ins Tal des Guadalquivir. Bei guter Thermik und etwas Glück können hier alle Greife, vier Adler- und vier Geierarten der Cazorla spektakulär beobachtet werden. Weiterfahrt mit Stopps je nach Bedarf bis Vadillo Castril. Mittagessen und kleiner Spaziergang an der „Cerrada de Utero“ (Felsenschwalbe). Halt an der „Puente de las Herrerias“ über den jungen Guadalquivir. (Wasseramsel, Gebirgsstelze, evtl. Fischotter). Aufstieg zum Parador; hier haben wir gute Chancen auf Steinrötel, Zitronenzeisig, Ringdrossel und Alpenkrähe. Rückfahrt nach La Iruela.
8. Tag: Fahrt in die Sierra nach Arroyo Frio. Halt am Informationszentrum „Torre de Vinagre“ mit kleinem botanischen Garten, über den „Mirador de los Cerillos“ Entlang des Guadalquivir zum Stausee „Embalse del Tranco”. Mittagessen und kurze Besichtigung des kleinen Minidorfes Hornos, dessen arabische Vergangenheit im Ortsbild deutliche Spuren zeigt. Zurück geht es über die „Sierra de las Cuatro Villas“ mit Stopps an diversen Aussichtspunkten (Miradores). Halt am „Embalse de Aguascebas“. Rückfahrt durch Olivenhaine nach La Iruela. Hier eine letzte Übernachtung.
9 Tag: Rückfahrt von unserem letzten Standort La Iruela, auf engen Passstrassen gen Süden bis Baza. Von dort aus auf der Schnellstrasse über Guadix, vorbei an Granada über Loja nach Antequera. Kurzer Abstecher in die wild zerklüftete Karstlandschaft Naturpark Torcal de Antequera. Nach einem Mittagessen im Städtchen geht die Fahrt weiter nach Süden zur Costa del Sol nach Malaga zum Flughafen.
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Impressum | Copyright © 2005 Südwärtsreisen, letzte Aktualisierung: 3. Dezember 2009 |
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